Jahreshauptversammlung des Pensionistenverbandes Lesachtal

Am Sonntag, den 1. März 2020 durfte der Obmann des Pensionistenverbandes, GR Andreas Umfahrer, neben seinen Mitgliedern auch die Ehrengäste Labg. Christina Patterer, Vzbgm. Gerald Kubin und Bezirksobmann Erich Rossian bei der Jahreshauptversammlung recht herzlich begrüßen.

Der inhaltsreiche Tätigkeitsbericht 2019 – vom Obmann in seiner gewohnt ruhigen Art vorgetragen – wurde mit besonderem Applaus bedacht. Derzeit besonders gefordert ist der Obmann mit der Organisation des Bezirkspreiswatten. An die 50 Teilnehmer werden am Mittwoch, den18. März 2020 im GH Wilhelmer in Liesing erwartet.

Mit einem sehr umfassenden und mit viel Humor „gewürzten“ Bericht stellte sich auch der Bezirksobmann Erich Rossian als Ehrengast bei der sehr erfolgreichen Jahreshauptversammlung ein.

Die Mitglieder freuten sich auch über die Anwesenheit von Labg. Christina Patterer und Vzbgm. Gerald Kubin, die in ihren kurzen Statements einen Einblick in die politische Entwicklung im Land Kärnten, im Bezirk Hermagor und in der Gemeinde Lesachtal gaben.

Die Pensionisten wurden von den Wirtsleuten im Gasthof zur Post in St. Lorenzen freundlich aufgenommen und bestens bewirtet.

Bildbeschreibung: Ehrungen erhielten: Theresia Kircher, Matthias Unterüberbacher, Josef Seiwald, Wilfriede Seiwald, Josefine Schöffmann und Paula Prünster. Nicht am Foto Paula Guggenberger.

Bildbeschreibung: Labg. Christina Patterer übergibt dem Bezirksobmann Erich Rossian den Ehrenpreis für das Bezirkspreiswatten, das heuer im GH Wilhelmer in Liesing ausgetragen wird. Das Exponat stammt vom Holzbildhauer Wieser und wurde von den beiden Landtagsabgeordneten Patterer und Burgstaller gestiftet.

Gemeindearbeiter Peter Kerschbaumer im wohlverdienten Ruhestand!

Mit Anfang Juni tritt der Gemeindearbeiter Peter Kerschbaumer seine Pension an. Peter Kerschbaumer trat am 1. August 1986 in den Gemeindedienst ein und führte seine Tätigkeit stets mit Freude und vollem Pflichtbewusstsein aus. Von seinen Arbeitskolleginnen und –kollegen wurde er aufgrund seiner kollegialen und hilfsbereiten Art immer sehr geschätzt. “Die Gemeinde Lesachtal verabschiedet sich nicht nur von einem fleißigen und sachkundigen Mitarbeiter, sondern auch von einer anerkannten Persönlichkeit des öffentlichen Dienstes“, ist Vizebürgermeister Gerald Kubin überzeugt.

Bei einem herzlichen Besuch von Peter und seiner Frau Johanna am „Polisn“-Hof in Kornat bedankten sich Vzbgm. Gerald Kubin und GR Gerd Guggenberger für die vorbildliche Erfüllung seiner Pflichten und vielseitigen Aufgaben zum Wohle der Gemeinde. Nach 34-jähriger Tätigkeit in diesem Aufgabenbereich, weiß Peter viele Anekdoten über die Gemeindearbeit und allfällige Vorkommnisse zu berichten, vielfach von einem fröhlichen Schmunzeln begleitet.

Die beiden Gemeindevertreter Gerald Kubin und Gerd Guggenberger wünschen ihm viele gute und schöne Jahre in der verdienten Pension!

Die Möglichkeit zu bewegen

Es geht nicht darum Wahlen zu gewinnen,
es geht nicht darum an der Macht zu sein,
es geht um Ideen und Inspirationen
und um ihre gemeinsame Verwirklichung.

Heute schon Zeitung gelesen oder in digitalen Medien gestöbert?

Ja? Alles gut?

Die Welt entwickelt sich, so wie du dir das vorstellst?

Nein! Tatsächlich?

Und was willst du dagegen unternehmen?

    • Du hast eine Idee wie sich unser Land, unsere Gesellschaft entwickeln soll?
    • Du weißt wie es besser geht, aber niemand hört dir zu?

Wir sind für dich da!

Nicht zum Ja sagen und Absegnen  sondern zum Denken, Streiten und Handeln!

Deine Idee:

Wir sagen DANKE

Wir lassen niemanden zurück

Wir haben Eltern und wir haben Kinder, wir sind Töchter und Söhne, Freunde und Kollegen – wir tragen Verantwortung füreinander.

Das ist nicht einfach eine Tradition, eine Konvention oder moralische Verpflichtung – das ist unser Erfolgsrezept als Menschen!

Vor 3,5 Millionen Jahren – plus/minus ein bisschen was – beschloss der frühe Mensch vom Baum zu steigen. Vielleicht ist er auch einfach runtergefallen, wer kann das heute schon noch sagen? Erstmal am Boden, auf zwei Beinen, ergaben sich zwar erstaunliche Perspektivenwechsel, das Grundproblem im Überlebenskampf blieb aber bestehen: Schwaches Menschlein, nicht sehr schnell, kein nennenswertes Gebiss, Fingernägel statt Krallen – wie zum Teufel haben wir es geschafft nicht nur durchzuhalten, sondern die Spitze der Nahrungskette zu übernehmen?

Überleben des Stärkeren – das kann es wohl nicht gewesen sein, oder? Ein starker Mensch bedeutet für einen Säbelzahntiger keine ernsthafte Gefahr sondern wohl eher ein Stück zähes Muskelfleisch. Zwei starke Menschen? Am Wochenende ist die Speisekammer voll! Drei? Vier? Ja, langsam zieht eine sorgenvolle Falte auf der Stirn des Tigers auf. Die müssen auch gar nicht mehr stark sein, die Menschlein, es sind viele – und sie passen aufeinander auf!

Das hat uns erfolgreich gemacht – Verantwortung für jedes Mitglied unserer Gruppe zu übernehmen und durch die Gemeinschaft gemeinsame Ziele zu erreichen. Damals wie heute!

Gut, es mag jetzt vielleicht übertrieben klingen von „Lucy“ bis zu Bruno Kreisky eine Tradition der sozialen Verantwortung für unsere Nächsten zu konstruieren. Ganz von der Hand weisen lässt sie sich allerdings auch nicht – denn was bedeutet Solidarität und Freundschaft anderes, als für die Sorgen und Nöten des Menschen neben mir, Verantwortung zu übernehmen? Was bedeutet Pflege, Kinderbetreuung, Ausbildung, Chancengleichheit anderes als eine zutiefst menschliche Weltanschauung die sich daraus speist, dass wir unsere Schwachen, Kranken und Schutzlosen nicht einfach dem Tiger überlassen, sondern uns schützend vor sie stellen?

Lasst euch nicht täuschen – dieser solidarische Instinkt ist in unserer sozialen DNA eingegraben und er lässt sich nur mit sehr viel Arroganz, Eigensinn und grenzenlosem Egoismus ausschalten.

Wir kümmern uns, wir lassen niemanden zurück. Warum? Weil wir nicht anders können.

Wenn auch du nicht anders kannst, wenn du es als selbstverständliche Verantwortung, als Teil deiner alltäglichen Wahrheit versteht, dass wir um uns Eltern, Kinder und Freunde kümmern – ein herzliches Willkommen in der Sozialdemokratie! Schau bei Gelegenheit vorbei wegen deiner Mitgliedschaft!

PS: Dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf wissenschaftliche Genauigkeit, sondern appelliert lediglich an den gesunden Menschenverstand.

Freundschaft ist unsere Stärke

Jetzt der Bahnhof. Musik. Plötzlich hat sich ein Zug gebildet. Wir wollten singen, aber wir werden überstimmt von den frenetisch jubelnden Wienern. Uns gegenüber eine Menschenmauer; im Sprechchor ertönt es: „Freundschaft! Freundschaft!“ 

Zu Beginn der zwanziger Jahre grüßten sich die Mitglieder der Sozialistischen Arbeiterjugend noch mit „Frei Heil“, ein Gruß, der wahrscheinlich von den Arbeitersportverbänden übernommen worden war. Ebenfalls aus der Arbeitersportbewegung kam der Gruß „Freundschaft“, der sich in den zwanziger Jahren zunächst bei den österreichischen Kinderfreunden durchsetzt und von hier nach Deutschland exportiert  wurde.

„Freundschaft“ gefiel vor allem den meisten Jugendlichen – und klang außerdem nicht so unangenehm nach „Heil Dir im Siegerkranz“. Allerdings gab es zu der Frage, welcher Gruß nun der bessere sei, anfangs durchaus divergierende Meinungen und zum Teil auch heftige Diskussionen. Als jedoch auf dem großen Internationalen Jugendtag in Wien im Juli 1929 Otto Felix Kanitz seine Begrüßungsansprache mit dem Gruß „Freundschaft!“ schloss, schallte dem Redner aus 50.000 Kehlen das begeisterte Echo entgegen – und „Freundschaft“ war endgültig etabliert.

So wurde ein Wort, ein Gruß, Teil der Identität der österreichischen Sozialdemokratie. Dieser Moment des genseiteigen Erkennen und Anerkennen, steckt auch heute noch in jedem „Freundschaft“ mit dem wir uns begrüßen.

„Freundschaft“ ist nicht einfach ein Erkennungszeichen – dafür hätten einfarbige Mannschaftsdressen auch gereicht. Es ist ein Versprechen, ein Bekenntnis und eine Idee von solidarischer Verbundenheit: Wer auch immer du bist, woher du auch kommst, Mann oder Frau, Senior oder Kind, dick oder dünn, kurz oder lang – wir sind für dich da, wir sind füreinander da.

Komm, sei dabei und werde Mitglied der SPÖ Kärnten!

z.B. 10031981